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Mehr als nur eine Student:innen-Wohnung

Die Wohngemeinschaft, kurz WG genannt, wird häufig als der Inbegriff der studentischen Wohnform verstanden. Hat man nun einmal nicht die Möglichkeit, täglich zwischen Uni und Elternhaus zu pendeln, so wird gerne die Option einer Wohngemeinschaft mit anderen Student:innen in Betracht gezogen. So populär diese Variante auch ist, so verkürzt ist das Reduzieren einer Wohngemeinschaft auf die studentische Lebensphase. Längst existieren neben dieser noch andere Formen, die vom Zweck und dem Lebensabschnittes der Bewohner:innen geprägt sind. Neben Student:innen-WGs gibt es Berufsgruppen-WGs, Freund:innen-WGs oder auch sogenannte Plus-WGs für Personen ab ca. 50 Jahren, die mit dieser Wohnform der Einsamkeit trotzen und gemeinsam aktiv bleiben wollen.

 

Warum wollen Leute in WGs wohnen?

  • Geselligkeit: Zusammen ist man weniger allein – Dieses Versprechen kann eine Wohngemeinschaft auf jeden Fall halten. Die Tatsache, dass man selten allein in der Wohnung ist und auch schnell Anschluss findet – zum Beispiel in einer neuen Wohngegend – spricht für viele für den Einzug in eine WG.
  • Man teilt: In Wohngemeinschaften ist es üblich, nicht nur die eigenen Gedanken mitzuteilen, sondern auch den Mitbewohner:innen auszuhelfen, wenn diese einmal vergessen haben, etwas Bestimmtes einzukaufen. So haben WG-Bewohner:innen nicht nur ein offenes Ohr bei Problemen aller Art, sondern auch einen offenen Vorratsschrank, wenn einmal der Zucker für den Kaffee fehlt.
  • Weniger Aufwand und Kosten: Dadurch, dass meist in einer Wohngemeinschaft Räume wie Küche, Badezimmer und Wohnzimmer gemeinsam genutzt werden, wird auch der Putzaufwand durch die Anzahl der Bewohner:innen geteilt. Durch die Tatsache, dass jeder einen Teil zur Miete beiträgt, fällt auch diese deutlich billiger aus, als würde man alleine in einer Wohnung leben.
  • Man erweitert seinen Horizont: Durch das Zusammenleben mit unterschiedlichsten Menschen lernt man in Gesprächen ganz neue Gedankengänge kennen, die es einem langfristig ermöglichen, sich besser in andere Leute hineinzuversetzen. Auch eine gewisse Art soziales Training findet in einer WG statt, da man im Sinne eines friedvollen Zusammenwohnens in der Lage sein muss, sich selbst zu organisieren und sich mit anderen zu arrangieren.

 

Klare WG Regeln

Dass jeder trotz WG auch einmal seinen Freiraum braucht, ist klar. Damit es, gerade bei vielen Personen, nicht zu Missverständnissen kommt, die einem das Leben unnötig verkomplizieren, ist es ratsam, von Beginn an klage Regeln für das Zusammenleben zu formulieren und diese auch schriftlich festzuhalten. Neben dem Mietvertrag, der regelt, wer alles als Hauptmieter:in zählt, im Fall von Schäden haftet etc. empfiehlt sich also auch eine Art Mitbewohner:innenVertrag, der Punkte wie Ruhezeiten, Besuch, Partys oder auch den Putzplan abdeckt.

 

Welche Immobilie eignet sich für eine WG?

Die Kriterien, die eine Wohnung erfüllen muss, um WG-tauglich zu sein, hängt natürlich stark davon ab, wie viele Personen sie zu welchem Zweck bewohnen wollen. Hier gehen wohl vor allem die Vorstellungen zwischen der eingangs erwähnten Student:innen-WG und einer Plus-WG auseinander.

Im Großen und Ganzen sollte man sich aber an den folgenden Kriterien orientieren:

  • Größe der Wohnung und Raumaufteilung: Sind für jede:n Bewohner:in ein eigenes Zimmer vorhanden? Nach Möglichkeit empfiehlt es sich, nach einer Immobilie Ausschau zu halten, in der die Zimmer gleich oder ähnlich groß sind – das hilft auch bei der Kostenaufteilung sehr. Durchgangszimmer sind für viele Mieter:innen nicht besonders attraktiv und sollten daher eher vermieden werden.
  • Gemeinschaftsräume: Sind die Räume, die gemeinsam genutzt werden, groß genug für die Anzahl der Mitbewohner:innen? Ein gemeinsames Wohnzimmer ermöglicht viele schöne Stunden und fördert das Miteinander. Auch in puncto Küche und Badezimmer sollte genug Platz sein, um Konfliktpotential gering zu halten.
  • Waschmaschine: Natürlich ist es denkbar, die eigene Wäsche in einem Waschsalon zu waschen. In der Regel macht es aber gerade bei vielen zusammenlebenden Parteien Sinn, nach einer Wohnung mit den Anschlüssen für eine Waschmaschine Ausschau zu halten.
  • Abstell- und Verstauräume: Mehr Menschen bedeutet auch gleichzeitig mehr Wohnungsinhalt. Gerade saisonal bedingte Einrichtung oder Freizeitausrüstung sollte bei Bedarf in einem ausreichend großen Abstellraum untergebracht werden können – und das von allen Bewohner:innen der WG.
  • Die Gegend: Eine zentrale Lage und gute Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel sind Vorstellungen, die die meisten Menschen im Kopf haben, wenn sie sich eine neue Bleibe suchen. Für eine WG kann, je nach Zweck der WG, auch die Parksituation eine entscheidende Rolle spielen.

 

Das gemeinsame Zusammenleben mit unterschiedlichen Menschen in einer Wohngemeinschaft über kurze oder lange Zeit wird rückblickend von den allermeisten als großer Gewinn und tolle Zeit empfunden. Nicht selten trifft man so auf Menschen, die man sonst wohl nie kennengelernt hätte und findet oft sogar Freunde fürs Leben.

 

Genea Immobilien

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